Schwerter

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen in der Produktion und Materialauswahl können wir
keine Produkthaftung nach dem deutschen bzw. europäischen Produkthaftungsgesetz in Bezug
auf Klingenbruch oder Ähnliches, sowie die Folgen, aussprechen.
Eine hundertprozentige Klingenbruchgarantie kann kein ernstzunehmender
Hersteller aussprechen. Jede Klinge kann unter Umständen brechen.
Auch haben wir als Verkäufer keinen Einfluß auf einen sachgemäßen Gebrauch
der Schwerter. Wir leisten Ersatz bei einem nachgewiesenen Materialfehler, wie Härteriss
oder bei zu hoher Klingenhärte. Jeder Fechteinsatz geht auf eigene Gefahr.
Um Klingenbruch zu verhindern empfehlen wir:
- möglichst Hiebe Schneide auf Schneide vermeiden, um das Schwert zu schonen.
- wenn die Schwertklinge Scharten aufweist, sollten diese unverzüglich ausgefeilt werden.
Evtl. entstehende Scharten sind kein Garantiefall, sondern normaler Verschleiß.
Auch das Lockern der Parierstange ist oftmals nicht zu vermeiden, wenn sie Schläge von
der gegnerischen Waffe erhält. Hier hilft nur ein Nachnieten.

Auch in alter Zeit wurde versucht, vorzugsweise mit dem Schild oder Buckler zu parieren.
Natürlich wurde im Ernstfall auch das Schwert mal zum Parieren genommen - lieber eine Scharte
als das Leben zu verlieren. Allerdings ist ein Kampf, wo gegenseitig wie die Wilden auf die Klingen
eingeschlagen wird, eine moderne Unsitte, welche durch zahlreiche Show-Rittertruppen verbreitet wurde.
Wenn man also für einen Showkampf geziehlt versucht, die Klinge des Gegners zu treffen, und nicht den
Gegner selbst, dann sind unsere Schwerter nichts für Euch. Die Schwerter sind für Freikampf nach Regeln
wie den Codex Belli, den internationalen Re-enactment-Fecht-Regeln, etc. gedacht.


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